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Cider & Cidre Herstellung - was ist das genau

Bei CiderCidre handelt es sich um ein natürliches alkoholisches Getränk, das hauptsächlich aus Äpfeln gewonnen wird. Mit seinem spritzigen, leicht säuerlichen und aromatischen Geschmack ist es vor allem an heißen Tagen eine willkommene Erfrischung. Grundsätzlich ähnelt die Herstellung von Cidre am ehesten der von Wein. Überlieferungen zeigen, dass bereits vor mehr als 8.000 Jahren Apfelbäume angepflanzt wurden, um daraus Cider zu gewinnen. Heute kennt man das Getränk in zahlreichen Ländern wie den USA, Australien oder Spanien.

Weltweit beliebt von Südafrika bis Neuseeland: Die Geschichte und Herstellung von Cidre

Doch woher stammt der Begriff Cidre eigentlich? Tatsächlich hat er seinen Ursprung in der hebräischen Sprache, wo berauschende Erfrischungsgetränke mit "sikra" betitelt werden. Dieser Begriff ist wiederum Ursprung des altgriechischen Wortes "sikera", das sich zu "sicera" ins Lateinische übersetzen lässt. Später hat sich daraus im Französischen den Cidre, im Englischen der Cider und im Portugiesischen der Sidra entwickelt. Auch wir in Deutschland haben einen eigenen Namen für den Apfelwein: Zider.

Von Asien gelangte der Cidre im Laufe der Jahrhunderte in die französische Normandie, von dort aus fand er wiederum schnell seinen Weg nach Skandinavien und England, als die Normannen im Mittelalter die britische Insel eroberten. Während Cidre noch vor Jahrhunderten in aufwändigen Prozessen von Hand hergestellt werden musste, gibt es heute deutlich fortschrittlichere Technik und elektrische Maschinen, welche die Aufgaben bei der Produktion übernehmen.

Grundsätzlich ist Cidre vor allem in jenen Ländern sehr beliebt, in denen kein Weinanbau möglich ist, weil das Klima es dort nicht erlaubt. Denn: Apfelbäume sind deutlich robuster als Traubenstöcke und aus ihnen kann man ebenfalls Wein gewinnen. Unter anderem spielt der Cidre nicht nur in England, Frankreich, Skandinavien und Portugal, sondern auch in Australien, den USA, Neuseeland, Spanien und Südafrika eine wichtige Rolle, wenn es um erfrischende Alternativen zu normalem Bier geht.

So wird Cidre hergestellt - der Ablauf kurz erklärt

Obwohl es heute modernste Produktionstechniken gibt, legen viele Anbieter noch immer darauf Wert, Cidre auf traditionelle Weise herzustellen. Das bedeutet, dass die Äpfel zunächst von den Bäumen geerntet werden. Anschließend erfolgt das Auspressen des Safts, der über einen gewissen Zeitraum hinweg reifen muss. Dies ist im Groben und Ganzen schon der eigentliche Prozess der Herstellung von Cidre - allerdings genügt dies so noch nicht ganz. So kommt es in erster Linie darauf an, dass man die richtige Apfelsorte auswählt. Idealerweise werden kleine, säuerliche Sorten verwendet. Das Aroma der Äpfel ist maßgeblich für das spätere Aroma des fertigen Cider verantwortlich.

Danach kommt es zur Fermentierung. Das heißt, der im Cidre enthaltene Fruchtzucker wird mit Hefepilzen in Kohlensäure und Alkohol sowie in andere Stoffe zerlegt. Noch bis vor einigen Jahrzehnten arbeitete man hier mit der auf natürliche Weise in den Äpfeln enthaltenen Hefe, heute allerdings züchtet man extra Kulturen dafür heran, die für ein bestmögliches Ergebnis sorgen, damit auch der Geschmack stimmt.

Die Dauer der Fermentierung ist unterschiedlich und hängt von der Apfelsorte ab. Sie kann von wenigen Wochen bis zu einem Jahr andauern, wenngleich die meisten Sorten ungefähr sechs Monate lang heranreifen, bis man sie in Flaschen abfüllt.

Gutes aus Äpfeln: Das Blending beim Cidre

Es gibt zahlreiche Cider-Sorten auf dem Markt, die nicht nur aus einem Apfel, sondern aus einer Mischung verschiedener Sorten bestehen. Hier spricht man vom sogenannten Blending, welches zwei entscheidende Vorteile mit sich bringt.

Der erste Vorteil ist, dass sich nur auf diese Weise ein besonderer, einzigartiger Geschmack erreichen lässt. Der zweite Vorteil ist, dass das Aroma auch bei einer sehr großen Produktion durch ein identisches Mischverhältnis immer gleich bleibt. Somit setzen heutzutage die meisten großen Cider-Hersteller auf ein Blending verschiedener hochwertiger Apfelsorten, um ein bestmögliches Aroma zu erhalten.

Anschließend erfolgt eine Filterung des Ciders, damit er seine klare, goldene Farbe erhält und nicht wie natürlicher Apfelsaft trüb bleibt. Es gibt zwar Sorten, die nicht völlig klar sind und im Englischen als "cloudy" bezeichnet werden, allerdings sind auch diese mehrfach gefiltert worden, ehe man sie abgefüllt hat.

In den meisten Fällen erfolgt darüber hinaus eine Pasteurisierung und eine Zugabe von Sulfiten, damit das Getränk lange haltbar ist. Sulfite sind allerdings auch ganz natürlich in den meisten Weinsorten enthalten.

Cidre, gutes aus Äpfeln - ein erfrischendes Getränk, das perfekt für den Sommer istCidre

Ganz egal, ob als Cider, Cidre oder auch als Zider - der aromatische, spritzige Apfelwein ist eine Erfrischung, die keinesfalls an einem lauen Sommerabend oder bei einem entspannten Grillfest fehlen sollte. Cidre ist im Vergleich zu anderen Apfelweinen aus Deutschland deutlich weniger sauer und eher süß bis herb, was ihn zu einer idealen Alternative zu normalem Bier macht.

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